In diesem Blog-Artikel geht’s rund um das Thema „Meditieren lernen für Anfänger“. Ich möchte dir meine 5 besten Schritte mit an die Hand geben um dir den Start in die Meditation zu erleichtern. So kannst du effektiv meditieren lernen, schnell Ergebnisse erzielen, und langfristig motiviert bleiben.

Mehr zum Thema „Meditation lernen“ findest du übrigens auch in meinem neuen Video:

 

Schritt 1: Nutze die Macht deines Atem

Wenn du mit deiner Meditations-Session beginnst ist es wichtig zunächst einige ganz bewusste und tiefe Atemzüge nimmst. Unser Atem hat einen enormen Einfluss auf unseren Gefühls- und insbesondere unseren Stress-Zustand. Ein schneller und flacher Atem verursacht Stress und Stress verleitet uns dazu uns in Gedanken zu verlieren und unbewusst zu sein. Deshalb beginne mit deinem Atem um dir ein stressfreien und bewussten Start in die Meditation zu ermöglichen.

 

Schritt 2: Reduziere deinen Gedankenstrom

Das Ziel der Meditation ist einen entspannten und bewussten Zustand zu erreichen. In diesem Zustand treten die Gedanken in den Hintergrund, und das bewusste Erleben hat die vorrangige Präsenz. Ein super Trick um diesem Zustand näher zu kommen und das Erleben in den Vordergrund zu bringen ist es, den eigenen Körper mental abzuscannen. Schließe die Augen und spüre einfach nur deinen Körper. Beginne bei deinen Füßen, und arbeite dich ganz langsam Stück für Stück nach oben bis zu deinem Kopf. Fühle einfach in deinen Körper hinein und genieße die eintretende Ruhe.

 

Schritt 3: Werde zum Beobachter

Wir Identifizieren uns mit unseren Gedanken und Gefühlen. Wir lassen uns von ihnen mitreißen und verlieren uns in der mentalen Welt. Wenn jemand unsere Meinung oder Verhalten kritisiert fühlen wir uns schnell mal angegriffen und nehmen es persönlich. Dies alles sind typische Beispiele für die Identifikation mit dem „gedanklichen Ich“. Ziel der Meditation ist es, diese Identifikation zu durchschauen und die Welt bewusst wahrzunehmen.
Deshalb nutze deine Meditations-Routine um deine Beziehung zu den eigenen Gedanken und Gefühlen bewusst neu zu gestalten. Erkenne dass du deine Gedanken nicht zu Ende denken musst, erkenne dass du deinen Gedanken nicht recht geben musst. Es ist auch möglich die eigenen Gedanken einfach nur wertfrei wahrzunehmen. So trittst du in die Rolle des bewussten Beobachters.

Du beginnst gerade mit der Meditation? Dann schau dir auch meine 10 Meditationstipps für Einsteiger an:

http://selbstbestimmt-gluecklich.de/meditation/10-meditationstipps-fuer-einsteiger/

 

Schritt 4: Fokus-Punkt

Finde in deinem Körper einen Fokus-Punkt. Hier eignet sich beispielsweise dein Atem. Und zwar nicht, wie in Schritt 1, deinen kontrollierten Atem. Sondern deinen natürlichen und nicht-manipulierten Atem. Alternativ kannst du auch deinen Herzschlag als Fokus-Punkt wählen.

Versuche deine Aufmerksamkeit einfach auf diesem Fokus-Punkt zu lassen und nicht abzuschweifen. Diese Übung ist extrem hilfreich, denn sie ermöglicht dir genau zu sehen ob du noch präsent bist, oder gerade dabei bist dich wieder in Gedanken zu verlieren.
Abzuschweifen ist ganz normal und nichts schlimmes. Stelle einfach fest dass du wieder abgedriftet bist und komme mit deiner Aufmerksamkeit erneut zurück zu deinem Fokus-Punkt.

 

Schritt 5: Ausklingen lassen

Wenn du deine Meditation beendest, dann stehe nicht einfach auf und gehe nicht sofort wieder an den Computer oder an dein Smartphone. Nimm dir noch einen Moment Zeit um die Meditation ausklingen zu lassen und um dich bei dir selbst zu bedanken fürs Meditieren.
Denn dadurch, dass du dich bei dir selbst bedankst verknüpfst du positive Emotionen und Gedanken mit dem Akt des Meditierens. Du wirst dich auch im Nachhinein noch darüber freuen meditiert zu haben und wirst es mehr wertschätzen. Das wird es dir beim nächsten Mal erleichtern dich zu überwinden und wieder zu meditieren.

 

Das war’s von mir zum Thema „Meditation lernen“. Ich hoffe du konntest einiges für dich mitnehmen. Wenn du Anregungen oder Fragen hast, nutze hierfür gerne den Kommentar-Bereich unter diesem Artikel.

Liebe Grüße, dein Sebi

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